Wir und unsere Partner
- Deutschland
- Exklusivangebot des VDP-Weingutes Georg-Müller-Stiftung und ausgewählte Weine interessanter deutscher Winzer und Weinkellereien.
- Frankreich
- Pierre Defrain ist seit dem 17. Jahrhundert synonym für hervorragende Weine Frankreichs. Von Bordeaux bis Südfrankreich feine Weine.
- Italien
- Conte Farneti Merenda wählt in Italien aus der Vielfalt das Beste aus dem Veneto, aus Sizilien, Apulien, dem Piemont und der Toskana.
- Spanien
- Son Cavaller ist sowohl auf Mallorca wie auch auf dem spanischen Festland bei den besten Bodegas fündig geworden.
- Südafrika
- Exklusive Produkte vom Spitzenweingut Vendôme, Paarl, für Sie ausgewählt von Jannie Le Roux und Peter Winter.
Newsbeiträge
Auxerrois
Die weiße Rebsorte stammt aus Frankreich. Der Name stammt wahrscheinlich aus der französischen Grafschaft Auxerre, aus deren Umgebung sie kommt. Die Auxerrois-Rebe gehört zur Gruppe der Burgunder und ist eine natürliche Kreuzung zwischen Pinot und Gouais Blanc (Weißer Heunisch).
In Deutschland dürfte sie erstmals um 1800 aufgetaucht sein, wo sie aus dem Elsass bis zur Badischen Bergstrasse gelangte. Dort ist sie bis heute unter dem Namen „Kurzstieliger Champagner“ und „Kleiner Heunisch“ in den gemischten Rebsätzen der historischen Weinberge verbreitet. In Ungstein (Pfalz) wurde sie Anfang des 19. Jahrhunderts zusammen mit Pinot Blanc angebaut. Etwa hundert Jahre später scheint sie über Lothringen noch einmal nach Deutschland gebracht worden zu sein. Der gelbgrüne mit milder Säure ausgestattete Wein hat ein dezentes Bouquet. Er eignet sich besonders gut für den Ausbau in kleinen Holzfässern.
Heutzutage sind sortenreine Auxerrois Weine rar und äußerst begehrt. Meist werden daraus Spitzenweine erzeugt, vor allem in Deutschland.
Im Weingut Georg Müller Stiftung findet eine starke qualitätsorientierte Selektion bereits im Weinberg statt. Die Trauben der ersten Lese werden verworfen: Unreife und ungesunde Trauben werden Ende September entfernt und als Dünger direkt auf den Weinbergsboden geworfen. Aus der zweiten Lese (nicht voll ausgereifte Trauben) wird Federweißer. Aus der dritten Lese (bereits reif, aber nicht zu schwer) wird der Sektgrundwein. Die wenigen verbleibenden vollreifen, goldgelben Trauben finden ihren Weg in die Barriques und werden zum Besten, was ihnen passieren kann.
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